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Himmighausen, der heutige Ortsteil der Stadt Nieheim, liegt 220 m ü. N.N. an der Mündung des Fischbaches in die Emmer.

In dem Bergtal am Fuße des Eggegebirges leben ca. 490 Einwohner. Die Gemarkungsfläche beträgt 584 Hektar, darin enthalten sind 273 Hektar forstwirtschaftliche Flächen und 261 Hektar landwirtschaftliche Flächen, 18 Hektar Wohnbauflächen, 25 Hektar Verkehrsflächen  (darin enthalten 10 Hektar Bahnanlagen) und 7 Hektar Wasserflächen.

Zur Geschichte:
Himmighausen wird in der Vita Meinverci unter Hemmicanhusun 1015 erstmalig urkundlich erwähnt. Ein Herr Wibrand und seine Frau Tetta schenkten ihr Vermögen dem Bischof von Paderborn zur Vergebung ihrer Sünden. So wurde Himmighausen bischöfliches Tafelgut. Viele in der Nähe gelegene bronzezeitliche Gräber und gefundene römische Münzen aus dem 3. und 4. Jahrhundert lassen auf eine vor- und frühgeschichtliche Ansiedlung schließen. In der Nähe des Ortes wurde 1885 ein großes vorgeschichtliches Brandgräberfeld (1000 Gräber) entdeckt. Von namhaften Forschern wird die Umgebung von Himmighausen als Kampffeld der Varusschlacht angesprochen. Die nördliche Bergkuppe des Ortes heißt bis heute Varusberg. Der Ort ist aus einem Gutshof der Paderborner Kirche, die ihn als Lehen einem Ministerialen übertrug, entstanden. Der Lehnsträger nannte sich nach dem Lehnsgute von Himmighausen. Im Jahre 1237 sind z.B. die Gebrüder Gottfried und Everhard de Hemikehusen urkundlich bezeugt.

Gemeinschaftsleben: Das Dorfleben wird stark von den Vereinen und Gremien des Ortes geprägt:

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